«

»

Srp
04

Viele der EQLS-Indikatoren über die Lebensqualität in Frankreich sind in den letzten Jahren relativ stabil geblieben. So blieb die Lebenszufriedenheit sowohl 2011 als auch 2016 bei 7,2, ähnlich dem EU-28-Durchschnitt von 7,1 (auf einer Skala von 1 bis 10). Allerdings erreichte der Anteil der Befragten, die Schwierigkeiten beim Erreichen der Überstellungen meldeten, 2011 mit 49 % ihren Höhepunkt und sank anschließend auf 43 % im Jahr 2016. Dieser Wert liegt jedoch immer noch über dem Vorkrisenwert von 37 %. Darüber hinaus läutet die arbeitsrechtliche Reform vom August 2016 eine umfassende Reform ein, die darauf abzielt, Vereinbarungen auf Unternehmensebene Vorrang vor Vereinbarungen auf sektoraler Ebene oder dem Gesetz selbst zu gewähren, wenn letzteredies vorsieht. Diese Umkehr ist bereits im Gesetzentwurf versuchsweise im Zusammenhang mit der Arbeitszeitgesetzgebung vorgesehen. Damit wird eine Dezentralisierung der Tarifverhandlungen herbeiführen. Die Parteien empfehlen, bei der Einigung auf das Selbstanzeigeverfahren Verfahren für Abwesenheiten aufzunehmen, die durch die vorübergehende Betreuung eines Kindes unter 10 Jahren verursacht werden. Die Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet (Arbeitsgesetzbuch, Artikel L. 4121-1), psychosoziale Risiken zu bewerten und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz und die Sicherheit der psychischen und körperlichen Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Zu diesem Zweck müssen die Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, um die Ursachen der Risiken anzugehen und die Arbeitsbedingungen entsprechend anzupassen. Letzteres könnte die Konzeption von Arbeitsplätzen, die Anpassung der Arbeits- und Produktionsmethoden umfassen, um beispielsweise monotone Arbeit und Arbeit mit vorgegebener Arbeitsrate, technische Unterstützung und andere Maßnahmen zu vermeiden.

Darüber hinaus sind die Arbeitgeber verpflichtet, die Risikoprävention ganzheitlich zu planen, wobei technische Aspekte, Arbeitsorganisation, Beschäftigung und soziale Beziehungen, insbesondere im Hinblick auf moralische und sexuelle Belästigung, zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus gibt es zwei nationale sektorübergreifende Abkommen, die sich mit psychosozialen Risiken befasst haben, nämlich das Abkommen von 2008 über Stress am Arbeitsplatz und das Abkommen von 2010 über Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz. In den letzten Jahrzehnten wurde ein dezentralisiertes Verhandlungssystem entwickelt, das den Unternehmen mehr Autonomie sowohl von den Arbeitsgesetzen als auch von nationalen/sektoralen Tarifverträgen bietet. Andere Gewerkschaften haben erheblichen Einfluss, haben aber noch keinen repräsentativen Status auf nationaler sektorübergreifender Ebene. Sie könnten jedoch durchaus Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene oder, wenn sie die sektorale Schwelle bei den letzten Wahlen erreichen, auf sektoraler Ebene durchführen. die Interessen der Arbeitnehmer schützen und fördern; überwacht die Einhaltung des Arbeitsgesetzes, der Arbeitsbestimmungen, der Tarifverträge und anderer Bestimmungen; Der begriff der Friedensklausel, der in Tarifverträgen enthalten ist, ist in Frankreich unbekannt, da er als Verstoß gegen das verfassungsmäßige Streikrecht angesehen werden könnte. Quelle: Eurostat – Reales Pro-Kopf-BIP (kettengebundene Mengen [2010], in EUR) und prozentuale Veränderung 2012-2018 (beide auf der Grundlage von tsdec100). Arbeitslosenquote nach Geschlecht und Alter – Jahresdurchschnitt, %une_rt_a;; Beschäftigungsquote nach Geschlecht und Alter – Jahresdurchschnitt, % [lfsi_emp_a]. Die Tarifverträge für rund 650.000 abhängig Beschäftigte in Kroatien, die von insgesamt rund 1.231.000 abhängig Beschäftigten eine Deckungsquote von rund 53 % ergeben, analysierte Bagié (2014).

Die Deckungsquote ist etwas höher, wenn wir nur Arbeitnehmer in juristischen Personen (ohne Beschäftigte im Handwerk und Freiberufler) berücksichtigen und 55 % erreichen. Die Abdeckung ist etwa acht Prozentpunkte niedriger als zu Beginn der Wirtschaftskrise in Kroatien im Jahr 2009, als sie 61 % betrug. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass der Rückgang nicht auf die Schwächung der Tarifverhandlungen zurückzuführen ist; im Gegenteil, man könnte sogar argumentieren, dass die Dynamik und die Bedeutung der Tarifverhandlungen seitdem zugenommen haben.